Plattform gegen Ausbeutung und Menschenhandel

Eine Kooperation von Expert*innen zur Prävention von Ausbeutung und Menschenhandel sowie Unterstützung von Betroffenen in Österreich

Die Plattform gegen Ausbeutung und Menschenhandel dient der Vernetzung, dem Informationsaustausch und dem gemeinsamen Erarbeiten von Vorschlägen zur Prävention von Menschenhandel und zur Unterstützung Betroffener bzw. Opfer.

Für dieses Ziel wirken in der Plattform zahlreiche nichtstaatliche Organisationen sowie eine zwischenstaatliche Organisation und engagierte Einzelpersonen zusammen, um Bildungsarbeit und andere bewusstseinsbildende Maßnahmen zu fördern und einschlägige politische Initiativen anzustoßen bzw. zu unterstützen.

Die Plattform hat sich am 21. Jänner 2015 konstituiert und die unten nachzulesende Kooperationsvereinbarung beschlossen. Sie hat keine Rechtspersönlichkeit und tritt nach außen nur mit solchen Positionen bzw. Forderungen auf, die innerhalb der Plattform einstimmig beschlossen wurden.

Als Koordinatorin der Plattform wurde Ass.-Prof.in Mag.a Dr.in Katharina Beclin, Assistenzprofessorin für Kriminologie an der Universität Wien, bestellt, als stellvertretender Koordinator Mag. Lukas Korosec, Missionsprokurator der Salvatorianer. Mag.a Caroline Sanders, von Herzwerk , einer Initiative der Diakonie, fungiert als Assistentin und Schriftführerin der Plattform.

Hier können Sie die Kooperationsvereinbarung der Plattform nachlesen

Die Plattform gegen Ausbeutung und Menschenhandel stellt sich vor

Am 19. 01. 2017 hat sich die Plattform gegen Ausbeutung und Menschenhandel im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie stellt die erste umfassende NGO- und Expert*innenplattform zum Thema Ausbeutung und Menschenhandel in Österreich dar.

Stellvertretend für alle Mitglieder der Plattform haben die folgenden Expert*innen in fünfminütigen Statements über Probleme in ihrer Arbeit mit Betroffenen von Ausbeutung und Menschenhandel, beispielsweise in der Prostitution, im Baugewerbe, in Haushalten oder in der Bettelei, sowie über dringenden Handlungsbedarf zur Prävention von Ausbeutung und zur Unterstützung von Betroffenen in Österreich gesprochen.

Die Statements sind unter den jeweiligen Links abrufbar.

Ass.-Prof.in Mag.a Dr.in Katharina Beclin

Kriminologin an der Universität Wien und Koordinatorin der Plattform

Mag.a Astrid Winkler

Geschäftsführerin von ECPAT Österreich